Teilzeit Bundeswehr?

2016: Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen

Eigentlich war die Idee dahinter gar nicht so schlecht. Alleine diese Aussage in Zusammenhang mit einem Politiker ist schon bemerkenswert. Wie so oft in diesem Land scheitert es an der Umsetzung.

Die Soldatenarbeitszeitverordnung (SAZV) trat am 01.Januar 2016 in Kraft. Unser Ursula macht die Bundeswehr attraktiver – also sagt Sie. Die Soldaten und die Bundeswehr Administration sieht das anders. Denn, wer wenig Sold bekommt und sich darauf verläßt die Überstunden ausbezahlt zu bekommen, für den kann es schon mal eine soziale Härte sein, weniger Geld zur Verfügung zu haben.

Was benötigt man alles zur Umsetzung solch einer Verordnung? Die Systeme (Hard- und Software), die zur Umsetzung notwendigen Erlasse, Administratives Personal, kompatible mit dem Beruf vereinbare Bestimmungen zum durchführen der Erlasse.

Was aber, wenn die Administration alleine gelassen wird, die Erlasse einfach mal von “Büro”-Arbeitsplätzen aus anderen Ministerien übernommen werden und somit überhaupt nicht auf den Beruf des Soldaten angepasst werden?
Dann, ja dann herrschen Zustände wie sie die Moral der Truppe nicht schlimmer untergraben könnten.

Unsere Soldaten haben ein Anrecht darauf, dass Sie sozial gerecht bezahlt werden, dass Sie von uns Bürgern geschätzt und respektiert werden, dass Sie ein Arbeitsumfeld vorfinden, das nicht mit administrativem overhead gespickt ist, sondern auf Ihren Berufsstand angepasst ist.

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